Sugaring & Waxing

Im Unterschied zu den Wachsverfahren werden bei korrektem Zuckern (auch Sugaring genannt) die Haare nicht festgeklebt und dann abgerissen, sondern schmerzarm her- ausgezogen. Des Weiteren wird die Haut durch die Zuckermasse weniger trauma- tisiert, da sie sich nicht wie das Wachs an lebenden Hautzellen festklebt und Wachs oft zu hoch temperiert wird. Die Zuckerpasten bestehen aus Glucose- oder Fructosemole- külen, die verglichen mit einem Haar winzig klein sind. Dadurch können sie in den Follikelhals und in die Lamellenstruktur der Haare eindringen. Dadurch, und weil Sugaring in Wachstumsrichtung der Haare durchgeführt wird, reißen die Haare nicht ab. Daraus resultieren auch deutlich weniger einwachsende Haare.
Der Hauptvorteil liegt in der langanhaltenden Glattheit und Dauer bis zum Nachwachsen der Haare. So liegen in der Regel ein bis zwei Monate zwischen den Behandlungen. Mit der langfristigen Anwendung nehmen sowohl die Menge als auch die Stärke der Haare ab, so dass sich die Zeiträume zwischen den Anwendungen noch verlängern. Langfristige Anwendung führt dazu, dass die Haare feiner und dünner werden, die Haarwurzeln weniger stark ausgebildet sind, so dass die Haare flaumiger werden. Im Gegensatz zur Rasur bilden sich auch keine harten Stoppeln aus, da die nachwachsenden Haare weiche Spitzen haben.